Baugestaltung und Entwicklung

Junge Steffenshagener, die in der Region verbleiben, suchen nach Baugrundstücken im Ort. Die im Teil-Flächennutzungsplan enthaltenen zu entwickelnde Wohnbaufläche im Wirtschaftweg ist fast ausgeschöpft. Hier sind in den letzten Jahren 6  Eigenheime entstanden. Im Teilflächennutzungsplan ist noch eine weitere zu entwickelnde Wohnbaufläche in der Straße des Friedens enthalten. Hier ist der Bau von 3-4 Eigenheimen möglich. Neubauten passen sich oft nicht in das Ortsbild ein. Baulücken sind im Dorf nicht mehr viele vorhanden. Die Entwicklung von neuen Bauflächen ist auf Grundlage der Eingrenzung des Dorfes durch das Vogelschutzgebiet problematisch. Aus diesen Gründen wird der Schwerpunkt auf den Erhalt der Gebäude und die Umnutzung von oft nicht mehr genutzten Nebengebäude zur Schaffung von Wohnraum gelegt.

 

 

 

Wirtschaftsweg

 

In jedem Ortsbild ist die Kirche ein bestimmendes Merkmal. Auch wenn die Steffenshagener Kirche sich äußerlich von den vielen Kirchen der Prignitz nicht abhebt, ist die Kirche innen besonders farbenprächtig und ansprechend gestaltet.   In der Kirche stehen dringende Sanierungsarbeiten an und auch hier wollen sich die Bürger Steffenshagens, ob Christ oder nicht, mit einbringen.

 

                                      Kirchenmalerei

 

Eine wirtschaftliche Weiterentwicklung stellt sich auf Grundlage der allgemeinen Finanzlage derzeit problematisch dar. Hier gilt es in erster Linie die Arbeitsplätze zu erhalten. So ist aber auch eine bauliche Weiterentwicklung für die Firma Gefinex ebenfalls auf Grundlage der Eingrenzung durch das Vogelschutzgebiet nicht möglich oder nur mit hohen Umweltschutzauflagen.

 

Touristisch bietet Steffenshagen wenig Möglichkeiten. Steffenshagen liegt an keinem ausgebauten Radweg. Es ist zu prüfen, ob das Vogelschutzgebiet und das Landschaftsschutzgebiet für Steffenshagen touristische Erschließungsmöglichkeiten bringt. Aber da hier Flora und Fauna geschützt werden sollen, wie der in der Umgebung brütenden Schwarzstorch, ist hier im Vorfeld ein umfangreicher Abstim-mungsbedarf mit der Naturschutzbehörde erforderlich.

 

Auf den ehemaligen Flächen der NVA hatte sich der Verein Pro connections e.V. bis Anfang des Jahres 2012 etabliert. Hier wurden verhaltensauffällige Jugendliche betreut und bekamen sozialpädagogische und schulische Unterstützung.